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David Storl setzt seine Erfolgsserie mit WM Silber fort und Christina Schwanitz steht ihm in nichts nach

10-03-2014 14:24
von Jörg Fernbach
David Storl HWM 2014 Sopot © Foto-Iris
David Storl HWM 2014 Sopot © Foto-Iris

Es sollte ein spannender Wettkampf im Kugelstoßfinale der Hallen-WM im polnischen Sopot werden, denn unser David Storl (LAC Erdgas Chemnitz) hatte in der Qualifikation 21,24 m vorgelegt. Seinen Freudensprung (s. Foto) nach diesem gelungenen Auftakt konnte er so dann nicht im Finale wiederholen, aber seine Freude über den Vize-Weltmeistertitel mit gestoßenen klasse 21,79 m überwog bei Weitem seine Enttäuschung  über den verpassten Titel. Hat er doch seit der WM 2011 in Deagu bei allen seinen Teilnahmen an internationalen Meisterschaften auf dem Siegerpodest gestanden. Diesmal war der US-Amerikaner Ryan Whiting, der als Einziger in Sopot die 22 Meter Marke übertraf, der Bessere. Mit 22,05 Metern war er der klare Sieger in Sopot. David hatte die 22 Meter auch drauf, aber wie er sachlich eingeschätzt hat, gehören viele Faktoren zu einem top gelungenen Stoß. Und am 07. März 2014 war es eine Frage des Kopfes, der möglicherweise nicht den entscheidenden Impuls für Gold gab. Silber gewonnen, aber Gold nicht verloren. Wir freuen uns sehr mit David Storl und seinem Trainer Sven Lang über den Vize-Weltmeistertitel. Herzlichen Glückwunsch von allen Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Sachsen und wie David auf der Pressekonferenz vor der Deutschen Hallenmeisterschaft in Leipzig gesagt hatte "Ich bin doch erst 23, da sollte man noch Ziele haben" ist jetzt Gold an der Reihe.
Mit dem gleichen Elan wie ihr Trainingspartner David Storl ging auch unsere Vizeweltmeisterin von Moskau, Christina Schwanitz, (LV 90 Erzgebirge) in ihren Wettkampf und im Gegensatz zu Moskau legte sie bereits in ihrem ersten Versuch mit 19,69 eine sehr gute Weite hin. Christina steigerte sich noch auf hervorragende 19,94 m und kratzte damit an der magischen 20 Meter Marke. Zu Gold sollte diese Weite am Ende aber doch nicht reichen. Die überragende Neuseeländerin Valerie Adams stieß mit 20,67 m Weltjahresbestleistung und ließ ihrem WM Gold von Moskau auch in Sopot Gold folgen. Und auch für Christina gilt: Silber gewonnen, aber Gold nicht verloren. Für Christina hat diese Silbermedaille nach ihren Aussagen einen echten Goldschimmer. Auch Christina und ihrem Erfolgstrainer Sven Lang von uns allen die herzlichsten Glückwünsche.
Gefreut haben sich auch alle Leichtathletinnen und Leichtathleten über die klasse Leistungen unserer Hürdensprinter über die 60 m Hürden. Cindy Roleder und Erik Balnuweit (beide vom LAZ Leipzig) schafften die Sensation und kämpften sich bis ins Finale vor. Erik freute sich besonders über seine neue persönliche Bestzeit, die  eine schnelle Freiluftsaison erwarten lässt und mal sehen, ob Cindy und ihr Trainer nach diesem klasse Rennen von Sopot ihre Wechselpläne zum Mehrkampf für die kommende Saison noch einmal überdenken werden?
Bevor es dann in die Freiluftsaison mit der Team-EM in Braunschweig und der EM in Zürich geht, wünschen wir Allen erst einmal eine angenehme Urlaubswoche.
Jörg Fernbach

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