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11. Wertungslauf im Lichtenauer Sachsen-Cup 2017 - 38. Tharandter Waldlauf

11-09-2017 18:36
von Petra Hesse

Erste Vorentscheidungen beim Lichtenauer Sachsen-Cup 2017, der ranghöchsten Laufserie Sachsens

Tharandt, 9.9.: Wo liegt der Mittelpunkt Sachsens? Im Kurort Hartha! Für diesen entschieden sich mehr als 400 Laufsportler am Wochenende - trotz zahlreicher Angebote von Laufwettbewerben in der näheren Umgebung. Für viele Laufsportler ging es beim Tharandter Waldlauf insbesondere darum, noch wertvolle Punkte im vorletzten Lauf des Lichtenauer Sachsen-Cups zu sammeln. In der einen oder anderen Altersklasse ist nun schon die Entscheidung gefallen!
Der veranstaltende Verein Post SV Dresden unter der Leitung von Andreas Lückmann waren bestens gerüstet. Bei optimalen Bedingungen wurde das Renngeschehen mit dem Start der Kleinsten, den Bambinis, eingeläutet. Innerhalb von einer knappen Stunde nahm die Läuferschar zeitversetzt auf weiteren 6 verschiedenen Strecken von der Harthaer Waldbühne rund um den Ascherhübel ihre Distanz unter die Sohlen.
Auf dem anspruchsvollen, gut gekennzeichneten Parcours der Langdistanz (30 km) starteten 46 ambitionierte Laufsportler. Der Schnellste im Feld war Tino Hünig (LV Limbach 2000) mit einer Zielzeit von 2:05:09 Stunden. Bei den Frauen überzeugte die diesjährige Sachsenmeisterin (10 km), Beate Bonnaire, auch auf dem langen Kanten (2:26:47 h).
Der Halbmarathon, der für die AK 30–45(50) in der Sachsen-Cup-Wertung ausgeschrieben war, versprach absolute Spannung. Björn Golm (SG Adelsberg) gewann nach 1:24:25 Stunde, punktete und kämpft nun um den Gesamtsieg in der ranghöchsten Laufserie Sachsens. Den Sprung aufs Treppchen schafften ebenfalls Sten Wähnisch (Skiclub Dresden-Niedersedlitz; 1:25:03 h) und Rene Leßmüller (Wismut Aue; 1:25.24 h). Bei den Frauen siegte die Zwickauerin Christin Stahlberg (1:45:14 h) vor Kathrin Baum (SV Elbland Coswig-Meißen; 1:50:20 h) und Marina Helas (Citylaufverein Dresden; 1:59:34 h).
Im Gesamtklassement des Hauptlaufes (10 km) lief sich der Tagessieger Moritz Döllgast (Post SV Dresden; 34:09 min) mit 3 Sekunden einen knappen Vorsprung heraus. Das Podest komplettierte Philipp Müller (TSV Krofdorf-Gleiberg) und Martin Sauer (Baruther SV 90).
Hinsichtlich der ausgeschriebenen Altersklassen M 55–65 der 10-Kilometer-Distanz im Sachsen-Cup wurden beachtliche Ergebnisse erzielt! Dietmar Kaden (M 55; LC Oelsnitz-Erzgebirge) konnte sich in diesem Rennen (40:45 min) erneut durchsetzen und sichert sich somit seinen Gesamtsieg mit der vollen Punktzahl (7 Siege) im Sachsen-Cup. Auch Detlev Renaldo Taube (M 60; TSG Markkleberg; 42:02 min) erreichte als Erster seiner AK die Ziellinie und wird ebenso den Lichtenauer Sachsen-Cup-Siegerpokal mit nach Hause nehmen können.
Bei den Frauen stürmte die 20-jährige Dorothea Müller (Post SV Dresden; 40:47 min) allen voran. Ihr folgte die bereits in der AK 50 startende Bärbel Hempel (ESV Lok Döbeln; 43:50 min) ins Ziel. Diese schafft es immer wieder, der Konkurrenz bei den Läufen mit den flatternden, hellblauen Lichtenauer Bannern im Zielbereich keine Chance zu lassen. Sie steht nicht nur in der Gesamtwertung auf dem Podest, sondern führt auch in ihrer AK die Sachsen-Cup-Serie an.
Beim Volkslauf (5 km) zeigte Uwe Merdon (AK 55; Citylaufverein Dresden) mit seiner Lauferfahrung den Jüngeren die Hacken. Er holte sich den Sieg mit 3 Sekunden Vorsprung vor Moritz Petrick (U 16; ESO Dresden; 18:21 min) und Henry Jurczek (U 18;
TSG Markkleberg; 19:03 min), der die oberste Podeststufe in der Gesamtwertung der Laufserie  anpeilt. Bei den Mädchen dominierte Josephine Müller (U 16; USV TU Dresden; 21:35 Minuten). Erst nach einer Minute folgte ihr die Radebuger Schülerin Jacobine Behrisch (U 16) ins Ziel und Dritte wurde Mirja Bonn (U 14; Automation Leipzig).
Auf der 1,2-Kilometer-Schleife setzte der Pohrsdorfer Lennox Gyulai (U 10; 10:07 min), der 29 Sekunden schneller unterwegs war als 2016, ein Achtungszeichen. Bei einer weiteren Steigerung kann er vielleicht im nächsten Jahr den Streckenrekord (9:56 min) knacken?
Die 38. Auflage des Tharandter Waldlaufes klappte nach bewährtem Konzept und der Veranstalter kann mit dem Zuspruch zufrieden sein. Herzlichen Dank an alle Helfer!
Allerdings bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Etliche Athleten verließen nicht nur wegen des einsetzenden Regens den Hartheberg vor den Ehrungen, denn die ließen auf sich warten!
Ergebnisse: www.lausitz-timing.de
Petra Hesse

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