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Klasse Halbzeitbilanz für Deutschland bei der Master-EM in Venetien

11-09-2019 18:06
von Jörg Fernbach

Und die Sachsen sind gut mit dabei. Zur Halbzeit der Europameisterschaften der Masters in den drei Wettkampforten Jesolo, Caorle und Eraclea haben die Deutschen Platz 1 in der Nationenwertung wieder von Italien übernommen und dies sehr deutlich. Insgesamt 152 Medaillen, davon 51 Goldene stehen im Medaillenspiegel und damit sind es schon 25 mehr als das Gastgeberland Italien auf ihrem Medaillenkonto hat.
Nach den wetterbedingten unruhigen Tagen im venezianischen Land ist der „Wettergott“ wieder auf der Seite der Athletinnen und Athleten und die Wettkämpfe können Zeitplan gerecht durchgeführt werden inklusive der Nachholung der durch die Unwetter abgesagten Wettkämpfe. Leider sind die offiziellen Ergebnisse vom 10.9. zum Zeitpunkt dieses Berichtes noch nicht elektronisch verfügbar. Deshalb stellvertretend für die guten sächsischen Ergebnisse sei Lutz Herrmann von der SG Vorwärts Frankenberg genannt, der im Stabhochsprung der M55 den Vizeeuropameistertitel mit übersprungenen 3,70 m erkämpfte. Damit avanciert die Familie zur bisher erfolgreichsten sächsischen EM-Familie. Petra Herrmann hatte schon den Dreisprung mit neuem Europarekord gewonnen und Matti Herrmann im 10-Kampf Silber geschafft. Wir haben noch viele „heiße“ Eisen im Feuer, so im Gehen die Schröters von der LG Vogtland und unsere Starterinnen in den Staffeln.
Am Sonntag geht es ins Finale der EM, hier stehen die Staffeln auf dem Programm und die langen Straßendistanzen. Armin Zosel (Radeburg), der 5-fache Weltmeister in der M80 im Cross und Halbmarathon, geht jetzt in der M85 auf der Straße auf Titeljagd und hat dabei große Chancen.
Allen unseren Aktiven, die in der 2. Halbzeit der EM noch gefordert sind, viel Erfolg.
Jörg Fernbach

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